Designimplikationen für einen barrierefreien Tracking Blocker

Aus der Anforderungsanalyse wurden Designimplikationen für einen barrierefreien Tracking Blocker erstellt:

  • Kontrolle über blockierte Tracker: die NutzerInnen sollen selbst bestimmen können, ob ein bestimmter Tracker blockiert wird oder nicht, da einige Dienste trotz Privatsphäre Bedenken genutzt werden.
  • Personalisierbarkeit von Warnungen und Informationen: z.B. sind akustische Warnung für blinde NutzerInnen gut und von diesen gewünscht, von sehschwachen NutzerInnen werden diese aber eher als nervend abgelehnt. Ähnlich ist es mit der Menge an Informationen und der Häufigkeit der gegebenen Warnungen.
  • Akustische Warnungen sind für blinde NutzerInnen wichtig: Ähnlich dem bereits von JAWS verwendeten Pattern sollte ein kurzer, prägnanter, nicht zu aufdringlicher Ton abgespielt werden, welcher darüber informiert, dass Tracker gefunden bzw. geblockt wurden.
  • Visuelles Feedback ist für sehschwache NutzerInnen wichtig: Das visuelle Feedback sollte allerdings nicht zu aufdringlich sein und es sollte genügend Kontrast vorhanden sein. Es wurde von TeilnehmerInnen explizit erwähnt, dass Feedback auf mehreren Kanälen präsentiert werden sollte.
  • Sparsame automatische Meldungen und leichter Zugriff auf weiterführende Informationen: die NutzerInnen sollen nicht überflutet werden mit Meldungen die ihren Workflow unterbrechen. Durch einen Tastatur Shortcut sollen sie aber leicht Zugriff auf weiterführende Informationen bekommen, wenn sie sich dafür interessieren.

Auf Basis dieser Implikationen wird aktuell an einer prototypischen Implementierung für barrierefreie Interaktionskonzepte gearbeitet.